Design trifft Barock

im Schloss Pillnitz

Raum mit langem, zusammengesetztem Tisch und verschiedenen Sitzen
© SKD, Foto: Tomáš Souček
Ab 4. Mai 2020 hat das Kunstgewerbemuseum wieder regulär von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Einleitung

Die über 60.000 Objekte umfassende Sammlung des Kunstgewerbemuseums dient als Grundlage einer Diskussion über Gestaltung und erlaubt es, unterschiedlichste Zielgruppen in immer neuen Formaten zusammenzuführen.

über das museum

Das ganze Jahr über arbeitet das Team des Kunstgewerbemuseums an Forschungsprojekten zur Sammlung sowie an konzeptionellen Neuerungen weiterer Teile der Dauerausstellung. Die Materialräume im Westflügel des Wasserpalais werden ihrer Intention einer flexiblen Präsentation gerecht und präsentieren zwei aktualisierte Räume: im Bereich Glas eine Konzentration auf japanische Emaille, im Bereich Textil werden in diesem Jahr hochwertige italienische Seidengewebe des 16. und 17. Jahrhunderts vorgestellt. Neuerungen gibt es auch im Bergpalais: Monumentale Posamente, vorwiegend aus sächsischer Produktion, werden in den Manufakturräumen gezeigt. 
Zur Dauerausstellung

viele verschiedene Kartons
© SKD, Foto: Okolo - Adam Štech, Matěj Činčera, Jan Kloss
Ausstellungsansicht, Sammlung "Verpackungen"
Sonderausstellung
27.06.–01.11.2020

Schönheit der Form: Die Designerin Christa Petroff-Bohne

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Teekanne
© SKD

Restaurierungsprojekt: Jean-Pierre Latz

Das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) besitzt in seiner umfangreichen Sammlung viele Raritäten und bedeutende Stücke, deren Würdigung noch aussteht. Einer dieser noch unbekannten Schätze wird nun durch das interdisziplinär aufgestellte und international ausgerichtete Forschungs- und Restaurierungsprojekt „Jean-Pierre Latz. Fait à Paris“ gehoben und für die Besucher*innen zugänglich gemacht.

Zur Restaurierung

Detail der sogenannten Chronosuhr mit vergoldeter Figur
© SKD/Kunstgewerbemuseum

Aktuelle Termine

  • Wege zu Bach - Der Siegeszug des Violoncellos

    Bernhard Hentrich – Violoncello und Violone

    Es erklingt der Violone von Peregrino Zanetto di Monteciaro, Brescia, nach 1591, aus der Sammlung des Kunstgewerbemuseums.

    Das Wort Violoncello entstand in Norditalien. Die große Geige war ein Violone, so wie man die kleine Geige Violine nannte. Nun waren diese großen Violone nicht gut für flinkes Spiel geeignet. Durch die Silberumwicklung der beiden tiefen Saiten konnte man dann endlich kleinere Instrumente bauen. Bernhard

    Hentrich, dem Kunstgewerbemuseum seit langem mit seiner

    Expertise eng verbunden, wird den Weg vom Violone zum Violoncello skizzieren.

    Werke von G. Colombi, D. Galli, G. B. degli Antonii, G. B. Vitali, D. Gabrielli, F. Scipriani und J. S. Bach

    Änderungen insbesondere auf Grundlage behördlicher Anweisungen vorbehalten.

    • Teilnahmegebühr: 18 € 15 € ermäßigt
    • Kontakt: Kartenverkauf erfolgt ausschließlich im Besucherzentrum Alte Wache von Schloss Pillnitz. Bestellungen mit dem Bestellschein per Post, per Email: pillnitz@schloesserland-sachsen.de, per Fax: 0351-26 13 280 oder telefonisch: 0351-26 13 260.
  • Buchvorstellung der Publikation „Schönheit der Form – Die Designerin Christa Petroff-Bohne“ mit den Herausgeber*innen Prof. Jörg Petruschat und Silke Ihden-Rothkirch.

    Anschließend findet ein gemeinsamer Ausstellungsrundgang statt.

    • Musik zum 300. Geburtstag Augusts des Starken

      Anke Strobel – Barockvioline

      Uta Büchner – Violoncello, Violone

      Sebastian Knebel – Cembalo

       

      Es erklingen mehrere Bassstreichinstrumente sowie das Cembalo von Johann Heinrich Gräbner d.J., Dresden 1739, aus der Sammlung des Kunstgewerbemuseums.

       

      Drei Dresdner Musiker*innen bringen dem Kurfürst-König Friedrich August I. ein Geburtstagsständchen zum Dreihundertsten. Dabei erklingen Werke von Menschen, die ihn musikalisch geprägt haben, und von Menschen, die während seiner Regierung und auf seinen Wunsch hin nach Dresden kamen und hier gewirkt haben.

       

      Werke von C. Bernhard, J. P. von Westhoff, J. J. Walther,

      J. D. Heinichen, N. A. Porpora, F. M. Veracini u.a.

      • Teilnahmegebühr: 18€ 15€ ermäßigt
      • Kontakt: Kartenverkauf erfolgt ausschließlich im Besucherzentrum Alte Wache von Schloss Pillnitz. Bestellungen mit dem Bestellschein per Post, per Email: pillnitz@schloesserland-sachsen.de, per Fax: 0351-26 13 280 oder telefonisch: 0351-26 13 260.

    Sammlungsgeschichte

    Das Dresdner Kunstgewerbemuseum wurde 1876 gegründet. Damals entstanden in Folge der ersten Weltausstellung in London 1851 quer durch Europa Museen des Kunstgewerbes bzw. der Angewandten Kunst als Vorbildersammlungen für Handwerk und Industrie. Heute steht das Kunstgewerbemuseum vor allem für eins: Aktuelle Tendenzen im Design aufzuspüren und zu präsentieren.

    Zur Sammlungsgeschichte

    reich verzierter Schrank auf vier Beinen
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