Design trifft Barock

im Schloss Pillnitz

Raum mit langem, zusammengesetztem Tisch und verschiedenen Sitzen
© SKD, Foto: Tomáš Souček

Einleitung

Die über 60.000 Objekte umfassende Sammlung des Kunstgewerbemuseums dient als Grundlage einer Diskussion über Gestaltung und erlaubt es, unterschiedlichste Zielgruppen in immer neuen Formaten zusammenzuführen.

über das museum

Das ganze Jahr über arbeitet das Team des Kunstgewerbemuseums an Forschungsprojekten zur Sammlung sowie an konzeptionellen Neuerungen weiterer Teile der Dauerausstellung. Die Materialräume im Westflügel des Wasserpalais werden ihrer Intention einer flexiblen Präsentation gerecht und präsentieren zwei aktualisierte Räume: im Bereich Glas eine Konzentration auf japanische Emaille, im Bereich Textil werden in diesem Jahr hochwertige italienische Seidengewebe des 16. und 17. Jahrhunderts vorgestellt. Neuerungen gibt es auch im Bergpalais: Monumentale Posamente, vorwiegend aus sächsischer Produktion, werden in den Manufakturräumen gezeigt. 
Zur Dauerausstellung

viele verschiedene Kartons
© SKD
Ausstellungsansicht "Werkstadt Vienna"
Sonderausstellung im Wasserpalais
01.07. - 05.11.2017

Textildesign

Das Kunstgewerbemuseum vermittelt einen Überblick über Gestaltung und Verwendung von textilen Produkten im Materialexperiment und in der seriellen Anwendung

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Buch mit Häkelanleitungen, daneben Skizze, Hammer, Nägel und eine Art besticktes Textil
© Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Design und Foto: Josefine Düring

Objekt der Saison

Durch den strengen Aufbau und die Betonung einzelner nahezu geometrisch stilisierter Körperteile des Mandrill (meerkatzenartiger Affe) gelingt es dem Osnabrücker Künstler Fritz Hein, die natürliche körperliche Präsenz des Tieres eindrucksvoll wiederzugeben. Dabei fügt er einige Details wie die mächtige Halspartie und das während der Paarungszeit eigentlich nur bei Weibchen anschwellende Gesäß hinzu. Der Mandrill gehört zu einem Konvolut von vier Plastiken des Künstlers, die dem Dresdner Kunstgewerbemuseum vom Keramikmuseum Berlin 1992 als Schenkung übereignet wurden,

Affe
© SKD
"König Drill", Fritz Hein, um 1970

Aktuelle Termine

  • Kunstgespräch

    Lara Wernert, Mode- und Textildesignerin, und Tina Wendler, Mitinhaberin von rohi, sprechen im Rahmen der Ausstellung "Textildesign - vom Experiment zur Serie" über ihr spannendes Teppichlabel 13RUGS. Die Marke entstand ursprünglich aus einem Projekt am Fachbereich Textildesign der Burg Giebichenstein und produziert heute, nachhaltig und in kunstvoller Handarbeit, faszinierende Teppichunikate aus den Webkanten der Wollweberei rohi.

    • Teilnahmegebühr: Die Veranstaltung ist kostenlos. Der Eintritt für Park & Museum ist zu entrichten.
  • Bach solo - Sonaten und Partiten für Violine

    Mechthild Karkow (Leipzig/Frankfurt am Main)

    musiziert auf ihrer Violine von Jacob Stainer, Absam/Tirol (1619-1683)

     

    Johann Sebastian Bach komponierte vermutlich wesentlich mehr Werke für Violine, als heute erhalten sind. Die bedeutendsten sind zweifellos die „Sei solo a violino senza Baßo accompagnato“ – so der Originaltitel der je 3 Sonaten und Partiten für Violine solo. Schon ein berühmter Geiger der Zeit meinte, dass “er nichts vollkommneres, um ein guter Geiger zu werden, gesehen hätte u. nichts besseres den Lehrbegierigen anrathen könnte, als obengenannte Violinsoli ohne Baß.”

    • Teilnahmegebühr: Kartenverkauf ausschließlich im Besucherzentrum Alte Wache von Schloss Pillnitz. Bestellungen per Email: pillnitz@schloesserland-sachsen.de / Fax: 03 51 - 26 13 280 / Telefon 03 51 - 26 13 260, EUR 15,00 / 13,00
  • Kunstgespräch

    Kerstin Stöver (Kunsthistorikerin) und Kathrin Barbara Franeck (Restauratorin) vom Kunstgewerbemuseum stellen Objekte der Textilsammlung vor und schildern Parallelen und Unterschiede zu den Projekten der Studierenden des Fachbereich Textildesign an der Burg Giebichenstein.

    Textildesign

    Sneak Preview

    Im wöchentlichen Rhythmus stellen wir Euch die Projekte der jungen Designerinnen und Designern aus unserer Sonderausstellung "Textildesign" vor und erzählen, welche Stories hinter den Produkten stecken.

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    Das Dresdner Kunstgewerbemuseum wurde 1876 gegründet. Damals entstanden in Folge der ersten Weltausstellung in London 1851 quer durch Europa Museen des Kunstgewerbes bzw. der Angewandten Kunst als Vorbildersammlungen für Handwerk und Industrie. Heute steht das Kunstgewerbemuseum vor allem für eins: Aktuelle Tendenzen im Design aufzuspüren und zu präsentieren.

    Zur Sammlungsgeschichte

    reich verzierter Schrank auf vier Beinen

    Aus unserer Online Collection

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