Design trifft Barock

im Schloss Pillnitz

Raum mit langem, zusammengesetztem Tisch und verschiedenen Sitzen
© SKD, Foto: Tomáš Souček

Einleitung

Die über 60.000 Objekte umfassende Sammlung des Kunstgewerbemuseums dient als Grundlage einer Diskussion über Gestaltung und erlaubt es, unterschiedlichste Zielgruppen in immer neuen Formaten zusammenzuführen.

über das museum

Das ganze Jahr über arbeitet das Team des Kunstgewerbemuseums an Forschungsprojekten zur Sammlung sowie an konzeptionellen Neuerungen weiterer Teile der Dauerausstellung. Die Materialräume im Westflügel des Wasserpalais werden ihrer Intention einer flexiblen Präsentation gerecht und präsentieren zwei aktualisierte Räume: im Bereich Glas eine Konzentration auf japanische Emaille, im Bereich Textil werden in diesem Jahr hochwertige italienische Seidengewebe des 16. und 17. Jahrhunderts vorgestellt. Neuerungen gibt es auch im Bergpalais: Monumentale Posamente, vorwiegend aus sächsischer Produktion, werden in den Manufakturräumen gezeigt. 
Zur Dauerausstellung

viele verschiedene Kartons
© SKD, Foto: Okolo - Adam Štech, Matěj Činčera, Jan Kloss
Ausstellungsansicht, Sammlung "Verpackungen"
Aufruf

Persönliche Geschichten über DDR-Design-Klassiker MDW gesucht

In Vorbereitung auf die Ausstellung Rudolf Horn – Wohnen als offenes System (24. August bis 3. November 2019) sucht das Kunstgewerbemuseum nach persönlichen Geschichten zum Leben mit dem Montagemöbel Deutsche Werkstätten (MDW) von Rudolf Horn. Wer hatte ein MDW-Programm zuhause? Wann wurde das System gekauft? Wie wurde es eingerichtet? Wurden die Möbel über die Jahre hinweg erweitert? Welches Furnier war verbaut? Welche Erinnerungen hängen an dem Möbel? 

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Schwarz-Weiß-Fotografie eines Montagemöbels
© privat
Rudolf Horn, Montagemöbel der Deutschen Werkstätten (MDW), 1968 VEB Möbelkombinat Deutsche Werkstätten Hellerau, Fotografie von 1968
27.04.—03.11.2019

table talks — Tischgespräche

Design-Studierende hinterfragen, wie Objekte aus Porzellan, Keramik und Glas die Kommunikation am Tisch beeinflussen

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Ausstellungsmotiv "table talks – Tischgespräche"

Restaurierungsprojekt: Jean-Pierre Latz

Das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) besitzt in seiner umfangreichen Sammlung viele Raritäten und bedeutende Stücke, deren Würdigung noch aussteht. Einer dieser noch unbekannten Schätze wird nun durch das interdisziplinär aufgestellte und international ausgerichtete Forschungs- und Restaurierungsprojekt „Jean-Pierre Latz. Fait à Paris“ gehoben und für die Besucher*innen zugänglich gemacht.

Zur Restaurierung

Detail der sogenannten Chronosuhr mit vergoldeter Figur
© SKD/Kunstgewerbemuseum

Aktuelle Termine

  • Clavecin und Pianoforte - Musik für Silbermanns Saitenklaviere

    Leipziger CembaloDuo: Michaela Hasselt - Cembalo und Hildegard Saretz - Hammerflügel

     

    Werke von J. S. Bach, C. Ph. E. Bach, Chr. Petzold, G. Gebel u.a.

    Es erklingen das Cembalo von Johann Heinrich Gräbner d.J., Dresden, 1739, aus der Sammlung des Kunstgewerbemuseums sowie die Kopie eines Hammerflügels von Andreas Stein, Augsburg/Wien.

     

    Im zweiten Konzert erleben Sie die Gegenüberstellung zweier Vertreter der besaiteten Tasteninstrumente: Cembalo und Klavier. Gottfried Silbermann hatte maßgeblich Einfluss auf die Geschichte der besaiteten Tasteninstrumente, insbesondere auf die Entwicklung des Pianofortes. Seine Hammerflügel sind von höchster handwerklicher Qualität und waren um die Mitte des 18. Jahrhunderts die besten, die in Deutschland zu finden waren. Er schaffte es, das Instrument bei den Musikern und an vielen musikbegeisterten Höfen Deutschlands bekannt zu machen. Indiz dafür, dass Cembalo und Hammerflügel auch zusammen geklungen haben, ist das Konzert von C. Ph. E. Bach in Es-Dur für Cembalo, Hammerflügel und Orchester. Michaela Hasselt und Hildegard Saretz präsentieren dieses eher ungeläufige Miteinander im zweiten Konzert. Das eindrucksvolle große Cembalo von Johann Heinrich Gräbner d.J., Dresden, 1739, wird dabei den zupfenden Part übernehmen.

    • Teilnahmegebühr: 18/15€
    • Kontakt: Der Kartenverkauf erfolgt ausschließlich im Besucherzentrum Alte Wache von Schloss Pillnitz. Bestellungen mit dem Bestellschein per Post, per Email: pillnitz@schloesserland-sachsen.de, per Fax: 0351-26 13 280 oder telefonisch: 0351-26 13 260

Sammlungsgeschichte

Das Dresdner Kunstgewerbemuseum wurde 1876 gegründet. Damals entstanden in Folge der ersten Weltausstellung in London 1851 quer durch Europa Museen des Kunstgewerbes bzw. der Angewandten Kunst als Vorbildersammlungen für Handwerk und Industrie. Heute steht das Kunstgewerbemuseum vor allem für eins: Aktuelle Tendenzen im Design aufzuspüren und zu präsentieren.

Zur Sammlungsgeschichte

reich verzierter Schrank auf vier Beinen
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