Design trifft Barock

im Schloss Pillnitz

Raum mit langem, zusammengesetztem Tisch und verschiedenen Sitzen
© SKD, Foto: Tomáš Souček

Einleitung

Die über 60.000 Objekte umfassende Sammlung des Kunstgewerbemuseums dient als Grundlage einer Diskussion über Gestaltung und erlaubt es, unterschiedlichste Zielgruppen in immer neuen Formaten zusammenzuführen.

Sonderausstellung des Kunstgewerbemuseums in der Kunsthalle im Lipsiusbau
15.10.2021—20.02.2022

Deutsches Design 1949 – 1989

Zwei Länder, eine Geschichte

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Alte Musik im Kunstgewerbemuseum

In den Konzerten der seit 1963 in Pillnitz veranstalteten Reihe "Alte Musik im Kunstgewerbemuseum" werden einige der historischen Musikinstrumente aus der Sammlung des Museums erlebbar. Deren Saison 2021 steht im Zeichen mehrerer Neuerwerbungen. Das Kunstgewerbemuseum freut sich besonders über die Schenkung eines grazilen fünfsaitigen Violoncello piccolo, das im 3. Konzert erstmalig erklingen wird. Ebenso bemerkenswert ist der Ankauf von drei Holzblasinstrumenten der Dresdner Werkstatt Grenser, der durch die großzügige Hilfe des Freundeskreises ermöglicht wurde.

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© SKD, Foto: Torsten-Pieter Rösler

über das museum

Das ganze Jahr über arbeitet das Team des Kunstgewerbemuseums an Forschungsprojekten zur Sammlung sowie an konzeptionellen Neuerungen weiterer Teile der Dauerausstellung. Die Materialräume im Westflügel des Wasserpalais werden ihrer Intention einer flexiblen Präsentation gerecht und präsentieren zwei aktualisierte Räume: im Bereich Glas eine Konzentration auf japanische Emaille, im Bereich Textil werden in diesem Jahr hochwertige italienische Seidengewebe des 16. und 17. Jahrhunderts vorgestellt. Neuerungen gibt es auch im Bergpalais: Monumentale Posamente, vorwiegend aus sächsischer Produktion, werden in den Manufakturräumen gezeigt. 
Zur Dauerausstellung

© SKD, Foto: Klemens Renner

Restaurierungsprojekt: Jean-Pierre Latz

Das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) besitzt in seiner umfangreichen Sammlung viele Raritäten und bedeutende Stücke, deren Würdigung noch aussteht. Einer dieser noch unbekannten Schätze wird nun durch das interdisziplinär aufgestellte und international ausgerichtete Forschungs- und Restaurierungsprojekt „Jean-Pierre Latz. Fait à Paris“ gehoben und für die Besucher*innen zugänglich gemacht.

Zur Restaurierung

Detail der sogenannten Chronosuhr mit vergoldeter Figur
© SKD/Kunstgewerbemuseum

Aktuelle Termine

  • Mit der Ausstellung „Deutsches Design 1949-89. Zwei Länder, eine Geschichte“ thematisieren das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und das Vitra Design Museum die komplexe Frage nach einer gesamtdeutschen Designgeschichte. Mehr als 30 Jahre nach dem Mauerfall wird umfassend Design aus der DDR und der BRD vereint. Die Schau verlässt den einseitigen Blick auf Ost oder West und versucht das Narrativ einer Nation ins Blickfeld zu rücken, die aufgrund der Teilung eine singuläre Rolle in der modernen Designgeschichtsschreibung einnimmt. Der außergewöhnliche Fall der „doppelten“ deutschen Geschichte ermöglicht einen vergleichenden Blick auf die Rolle von Design unter den verschiedenen Bedingungen. Zu sehen sind Entwürfe von Egon Eiermann, Trude Petri, Margarete Jahny oder Rudolf Horn. Thematisiert werden prägende Hochschulen und das Erbe von Bauhaus und Werkbund.

     

    • Treff: Foyer, Kunsthalle im Lipsiusbau
    • Teilnahmegebühr: Frei, zzgl. Eintritt zur Ausstellung
  • Teaserbild zur Veranstaltung Führung mit Rudolf Horn durch die Ausstellung "Deutsches Design 1949-1989"
    So 12.12. 15:00

    Lipsiusbau   —   Kunsthalle im Lipsiusbau

    Klára Němečková, Kuratorin der Ausstellung, und Designer Rudolf Horn, führen gemeinsam durch die Ausstellung. Seine Auffassung von Gestaltung hatte eine prägende Wirkung auf die Designerausbildung in der DDR. In der Führung gibt Rudolf Horn Einblicke in die Entstehungsgeschichte einzelner Objekte.

    • Treff: Foyer, Kunsthalle im Lipsiusbau
    • Teilnahmegebühr: 3 € zzgl. Eintrittspreis
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  • Mit der Ausstellung „Deutsches Design 1949-89. Zwei Länder, eine Geschichte“ thematisieren das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und das Vitra Design Museum die komplexe Frage nach einer gesamtdeutschen Designgeschichte. Mehr als 30 Jahre nach dem Mauerfall wird umfassend Design aus der DDR und der BRD vereint. Die Schau verlässt den einseitigen Blick auf Ost oder West und versucht das Narrativ einer Nation ins Blickfeld zu rücken, die aufgrund der Teilung eine singuläre Rolle in der modernen Designgeschichtsschreibung einnimmt. Der außergewöhnliche Fall der „doppelten“ deutschen Geschichte ermöglicht einen vergleichenden Blick auf die Rolle von Design unter den verschiedenen Bedingungen. Zu sehen sind Entwürfe von Egon Eiermann, Trude Petri, Margarete Jahny oder Rudolf Horn. Thematisiert werden prägende Hochschulen und das Erbe von Bauhaus und Werkbund.

     

    • Treff: Foyer, Kunsthalle im Lipsiusbau
    • Teilnahmegebühr: Frei, zzgl. Eintritt zur Ausstellung

Sammlungsgeschichte

Das Dresdner Kunstgewerbemuseum wurde 1876 gegründet. Damals entstanden in Folge der ersten Weltausstellung in London 1851 quer durch Europa Museen des Kunstgewerbes bzw. der Angewandten Kunst als Vorbildersammlungen für Handwerk und Industrie. Heute steht das Kunstgewerbemuseum vor allem für eins: Aktuelle Tendenzen im Design aufzuspüren und zu präsentieren.

Zur Sammlungsgeschichte

reich verzierter Schrank auf vier Beinen

Im SKD Blog

Kaiserzimmer im Bergpalais von Schloss Pillnitz, 25.08.2020
© SKD, Foto: Klemens Renner
Kabinettschrank aus der Werkstatt des Dresdner Hoflackierers Martin Schnell (1675–1740)
© SKD, Foto: Barbara Bechter

Aus unserer Online Collection

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