Design trifft Barock

im Schloss Pillnitz

Raum mit langem, zusammengesetztem Tisch und verschiedenen Sitzen
© SKD, Foto: Tomáš Souček

Einleitung

Die über 60.000 Objekte umfassende Sammlung des Kunstgewerbemuseums dient als Grundlage einer Diskussion über Gestaltung und erlaubt es, unterschiedlichste Zielgruppen in immer neuen Formaten zusammenzuführen.

über das museum

Das ganze Jahr über arbeitet das Team des Kunstgewerbemuseums an Forschungsprojekten zur Sammlung sowie an konzeptionellen Neuerungen weiterer Teile der Dauerausstellung. Die Materialräume im Westflügel des Wasserpalais werden ihrer Intention einer flexiblen Präsentation gerecht und präsentieren zwei aktualisierte Räume: im Bereich Glas eine Konzentration auf japanische Emaille, im Bereich Textil werden in diesem Jahr hochwertige italienische Seidengewebe des 16. und 17. Jahrhunderts vorgestellt. Neuerungen gibt es auch im Bergpalais: Monumentale Posamente, vorwiegend aus sächsischer Produktion, werden in den Manufakturräumen gezeigt. 
Zur Dauerausstellung

viele verschiedene Kartons
© SKD, Foto: Okolo - Adam Štech, Matěj Činčera, Jan Kloss
Ausstellungsansicht, Sammlung "Verpackungen"
27.04.—03.11.2019

table talks — Tischgespräche

Design-Studierende hinterfragen, wie Objekte aus Porzellan, Keramik und Glas die Kommunikation am Tisch beeinflussen

Mehr erfahren
Ausstellungsmotiv "table talks – Tischgespräche"

Restaurierungsprojekt: Jean-Pierre Latz

Das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) besitzt in seiner umfangreichen Sammlung viele Raritäten und bedeutende Stücke, deren Würdigung noch aussteht. Einer dieser noch unbekannten Schätze wird nun durch das interdisziplinär aufgestellte und international ausgerichtete Forschungs- und Restaurierungsprojekt „Jean-Pierre Latz. Fait à Paris“ gehoben und für die Besucher*innen zugänglich gemacht.

Zur Restaurierung

Detail der sogenannten Chronosuhr mit vergoldeter Figur
© SKD/Kunstgewerbemuseum

Aktuelle Termine

  • Kuratorische Führung und Gespräch mit Matylda Krzykowski und Studierenden vom Seminar “Kunst, Handwerk und Gender”

    Kuratorische Führung und Gespräch mit Matylda Krzykowski und Studierenden vom Seminar “Kunst, Handwerk und Gender”von Kerstin Flasche, HfBK Dresden

    Als Weiterentwicklung des Symposiums „A Woman's Work“ #awomansworktoday untersuchen die Kuratorinnen Vera Sacchetti und Matylda Krzykowski (Foreign Legion) mit „Add to the Cake“ die Arbeit und den Einfluss von zeitgenössischen weiblichen Schaffenden.

    #addtothecake #foreignlegionglobal #fromsymposiumtoexhibition

    • Viola AMATI Affetuosa

      Stefan Kunath - Alt, Anne Schumann - Tenor-Viola da braccio, Klaus Voigt - Viola, Viola da spalla, Sebastian Knebel - Orgel

      spielen Werke von J. S. Bach, E. Kindermann, R. I. Mayr u.a.

      Es erklingen die Tenor-Viola da braccio der Gebrüder Amati, Cremona, nach 1625, sowie das Orgelpositiv von Johann Heinrich Gräbner d.Ä., Dresden um 1725, aus der Sammlung des Kunstgewerbemuseums.

       

      Im ersten Konzert der Saison wird ein Juwel der Musikinstrumentensammlung - die knapp 400 Jahre alte Tenor-Viola da braccio der Cremoneser Gebrüder Amati - wieder erklingen, gespielt von der bekannten Barockgeigerin Anne Schumann. Die ehemals im Bestand der Hofkapelle befindliche Bratsche tritt in einen „gesanglichen“ Wettstreit mit dem Altisten Stefan Kunath und wird begleitet von Sebastian Knebel am Orgelpositiv von Johann Heinrich Gräbner d.Ä., Dresden, um 1725, und Klaus Voigt an der Viola da spalla.

      • Teilnahmegebühr: 18€/15€
      • Kontakt: Der Kartenverkauf erfolgt ausschließlich im Besucherzentrum Alte Wache von Schloss Pillnitz. Bestellungen per Email: pillnitz@schloesserland-sachsen.de, per Fax: 0351-26 13 280 oder telefonisch: 0351-26 13 260

    Sammlungsgeschichte

    Das Dresdner Kunstgewerbemuseum wurde 1876 gegründet. Damals entstanden in Folge der ersten Weltausstellung in London 1851 quer durch Europa Museen des Kunstgewerbes bzw. der Angewandten Kunst als Vorbildersammlungen für Handwerk und Industrie. Heute steht das Kunstgewerbemuseum vor allem für eins: Aktuelle Tendenzen im Design aufzuspüren und zu präsentieren.

    Zur Sammlungsgeschichte

    reich verzierter Schrank auf vier Beinen
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    © SKD/Klut

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