Design trifft Barock

im Schloss Pillnitz

Raum mit langem, zusammengesetztem Tisch und verschiedenen Sitzen
© SKD, Foto: Tomáš Souček

Einleitung

Die über 60.000 Objekte umfassende Sammlung des Kunstgewerbemuseums dient als Grundlage einer Diskussion über Gestaltung und erlaubt es, unterschiedlichste Zielgruppen in immer neuen Formaten zusammenzuführen.

über das museum

Das ganze Jahr über arbeitet das Team des Kunstgewerbemuseums an Forschungsprojekten zur Sammlung sowie an konzeptionellen Neuerungen weiterer Teile der Dauerausstellung. Die Materialräume im Westflügel des Wasserpalais werden ihrer Intention einer flexiblen Präsentation gerecht und präsentieren zwei aktualisierte Räume: im Bereich Glas eine Konzentration auf japanische Emaille, im Bereich Textil werden in diesem Jahr hochwertige italienische Seidengewebe des 16. und 17. Jahrhunderts vorgestellt. Neuerungen gibt es auch im Bergpalais: Monumentale Posamente, vorwiegend aus sächsischer Produktion, werden in den Manufakturräumen gezeigt. 
Zur Dauerausstellung

viele verschiedene Kartons
© SKD, Foto: Okolo - Adam Štech, Matěj Činčera, Jan Kloss
Ausstellungsansicht, Sammlung "Verpackungen"
Sonderausstellung
27.06.–01.11.2020

Schönheit der Form: Die Designerin Christa Petroff-Bohne

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Teekanne
© SKD

Restaurierungsprojekt: Jean-Pierre Latz

Das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) besitzt in seiner umfangreichen Sammlung viele Raritäten und bedeutende Stücke, deren Würdigung noch aussteht. Einer dieser noch unbekannten Schätze wird nun durch das interdisziplinär aufgestellte und international ausgerichtete Forschungs- und Restaurierungsprojekt „Jean-Pierre Latz. Fait à Paris“ gehoben und für die Besucher*innen zugänglich gemacht.

Zur Restaurierung

Detail der sogenannten Chronosuhr mit vergoldeter Figur
© SKD/Kunstgewerbemuseum

Aktuelle Termine

  • Gespräch und gemeinsames Querlesen der Zeitschrift „form+zweck“ mit den Kurator*innen Prof. Jörg Petruschat (weißensee kunsthochschule berlin) und Silke Ihden-Rothkirch.

    Die Zeitschrift „form+zweck“

    Gespräch und gemeinsames Querlesen

    der Zeitschrift „form+zweck“ mit

    den Kurator*innen Prof. Jörg Petruschat

    (weißensee kunsthochschule berlin)

    und Silke Ihden-Rothkirch.

    • So 01.11. 14:00

      Schloss Pillnitz   —   Kunstgewerbemuseum

      Die wiedereröffneten Kaiserzimmer und die Sonderausstellung „Schönheit der Form: Die Designerin Christa Petroff-Bohne“

      Lernen Sie im Rahmen eines Kunstgesprächs die wiedereröffneten Kaiserzimmer im Bergpalais von Schloss Pillnitz und die Sonderausstellung „Schönheit der Form: Die Designerin Christa Petroff-Bohne“ kennen.

      Die neu restaurierten Kaiserzimmer sind die einzigen erhaltenen frühklassizistischen Innenräume des sächsischen Hofes. Eine sorgfältige Auswertung historischer Quellen und detaillierte Untersuchungen in den Räumen haben es ermöglicht, die ursprüngliche Einrichtung und Atmosphäre dieser Innenräume annähernd wiederherzustellen.

      Christa Petroff-Bohne zählt zu den bedeutendsten deutschen Designer*innen der 1950er und 1960er Jahre. Ihr Werk stellt ein wichtiges Zeugnis der modernen Entwurfstätigkeit in der DDR dar und ist auch im internationalen Vergleich relevant.

       

      • Treff: Bergpalais
      • Teilnahmegebühr: Kostenfrei
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    Sammlungsgeschichte

    Das Dresdner Kunstgewerbemuseum wurde 1876 gegründet. Damals entstanden in Folge der ersten Weltausstellung in London 1851 quer durch Europa Museen des Kunstgewerbes bzw. der Angewandten Kunst als Vorbildersammlungen für Handwerk und Industrie. Heute steht das Kunstgewerbemuseum vor allem für eins: Aktuelle Tendenzen im Design aufzuspüren und zu präsentieren.

    Zur Sammlungsgeschichte

    reich verzierter Schrank auf vier Beinen
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