PURe Visionen. Kunststoffmöbel aus Polyurethan zwischen Ost und West
Das Garten-Ei und der Z-Stuhl gelten heute als Ikonen des DDR-Designs. Hergestellt wurden diese Sitzmöbel aus dem Kunststoff Polyurethan (PUR) aber eigentlich im Zuge einer spannenden Transfergeschichte zwischen West- und Ostdeutschland.
- Exhibition Site Stadtmuseum Halle
- Dates 19/06/2026—01/11/2026
Polyurethan war in den 1960er
Polyurethan war in den 1960er und den 1970er Jahren, wie auch andere Kunststoffe, als visionäres Material einer neuen Moderne international äußerst beliebt. Der leicht verformbare Werkstoff ermöglichte neuartige Formen in der Möbelgestaltung, die zudem in kurzer Zeit in hoher Stückzahl produziert werden konnten. Wie die Möbelherstellung mit Polyurethan in der BRD und DDR ausgebaut wurde, wer die Entwürfe lieferte und welche Rolle die Politik dabei spielte, ist Gegenstand der Ausstellung.
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Neben bekannten Designern
Neben bekannten Designern wie Ernst Moeckl (Z-Stuhl), Peter Ghyczy (Garten-Ei) oder Rudolf Horn werden Entwürfe weiterer Gestalterinnen und Gestalter vorgestellt, die bisher unbekannt geblieben sind, etwa Ute Heublein, Siegfried Mehl, Jürgen Falley oder Manfred Rathgeber. Rund 30 Möbel aus Polyurethan werden durch zahlreiches Werbe- und Archivmaterial, Fotografien sowie Entwurfszeichnungen ergänzt. "PURe Visionen" ist als Wanderausstellung in Kooperation mit dem Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt entstanden und zeigt überwiegend Ausstellungsobjekte des Kunstgewerbemuseums und des Kooperationspartners.
Ausstellungshistorie
19.06.—01.11.2026 Stadtmuseum Halle Zur Ausstellung
03.08.2024—30.03.2025 Museum Utopie und Alltag, Eisenhüttenstadt Zur Ausstellung
27.04.–07.07.2024 Kunstgewerbemuseum Dresden, Schloss Pillnitz
Eine Kooperation mit
Förderer
In Kooperation mit




