Design trifft Barock

im Schloss Pillnitz

Raum mit langem, zusammengesetztem Tisch und verschiedenen Sitzen
© SKD, Foto: Tomáš Souček

Kunstgewerbemuseum

Die über 60.000 Objekte umfassende Sammlung des Kunstgewerbemuseums dient als Grundlage einer Diskussion über Gestaltung und erlaubt es, unterschiedlichste Zielgruppen in immer neuen Formaten zusammenzuführen.

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17.07.–27.08.2022

Design Campus Summer School 2022 „The School of the Untold“

In diesem Jahr entwickelte das international agierende Designer- Duo Formafantasma (Andrea Trimarchi und Simone Farresin) als „Head of School“ das sechswöchige Programm mit dem Titel „The School of the Untold“ und lädt in wöchentlichen Workshops zu einem Dialog mit der Sammlung des Kunstgewerbemuseums ein. Anmeldeschluss 30.06.2022

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Aktuelle Termine

  • Dialoge - Viola da gamba und Cembalo in der deutschen und französischen Barockmusik

    Das dritte Konzert mit Gambenmusik in Folge – was sollte es da noch neues zu entdecken geben? Es gibt! Nach einem reinen Soloprogramm vor drei Jahren und dem Wettstreit zwischen Viola da gamba und Violoncello im vergangenen Jahr treffen sich nun Gambe und Cembalo in einem gleichberechtigten Miteinander. Sie vereinen und ergänzen sich in ihrer klanglichen Vielfalt und in der paritätischen Behandlung der Themen. Die Kompositionen sind klanggewaltig, spiegeln viele

    Facetten der Instrumente wider und sind in bester barocker Vituosität sehr affektreich.

    Werke von J. S. Bach, M. Marais u.a.

    Katharina Holzhey – Viola da gamba

    Sebastian Knebel – Cembalo

    Es erklingt das zweimanualige Cembalo von Johann Heinrich Gräbner d.J., Dresden, 1739, aus der Sammlung des Kunstgewerbemuseums.

    • Teilnahmegebühr: 20 € / 17 € erm. Der Kartenverkauf erfolgt online unter https://www.schlosspillnitz.de/de/veranstaltungen-ausstellungen/ und vor Ort im Besucherzentrum Alte Wache in Schloss Pillnitz, Karteninfo: +49(0)351.26 13 260 (keine Reservierungen) Ermäßigungen: Mitglieder des Freundeskreises Kunstgewerbemuseum Dresden e.V., Senioren, Kinder, Schüler, Studenten, Schwerbeschädigte ab 50 %, Begleitperson, ALG II-Empfänger. Parkeintritt: Mit gültiger Konzert-Eintrittskarte ist der Eintritt in den Schlosspark sowie in die Ausstellung des Kunstgewerbemuseums im Bergpalais ab 16 Uhr frei.
  • Formafantasma: The School of the Untold

    Als praxisorientierte Forschungs- und Entwicklungsplattform des Kunstgewerbemuseums ist der Design Campus ein kuratorisch entwickelter und zukunftsorientierter Think Tank, der sich mit aktuellen Herausforderungen wie dem gesellschaftlichen Wandel, der Digitalisierung und der Klimakrise auseinandersetzt. Neben Vorträgen, Workshops und Residenzen als Lab-Formate findet jährlich eine mehrwöchige Sommerschule im Juli/August statt.

    In diesem Jahr kuratiert das international agierende Designer-Duo Formafantasma (Andrea Trimarchi und Simone Farresin) als „Heads of School“ das sechswöchige Programm der Sommerschule unter dem Titel „The School of the Untold“. Im Dialog mit der Sammlung des Kunstgewerbemuseums werden materielle Geschichten, kulturelle Weltanschauungen, die Beziehung zwischen Tradition und lokaler Kultur, kritische Ansätze zu Ökologie, Kolonialismus, Extraktivismus, die Beziehung zwischen Mensch und Nicht-Mensch sowie die Bedeutung von Objekten als kulturellen Vermittlern untersucht.

    • In diesem Jahr zeigt die Ausstellungsreihe „Artists‘ Conquest“, eine 2021 begonnene Kooperation des Kunstgewerbemuseums mit Schlösserland Sachsen, zeitgenössische Kunst aus der Schenkung Sammlung Hoffmann. Werke von Felix Gonzalez-Torres, Roni Horn, On Kawara, Richard Long, Chiharu Shiota und Marijke van Warmerdam wurden für spezifische Räume in Schloss und Park Pillnitz ausgewählt. Die einzelnen Positionen umkreisen thematisch die Zuordnungen von Innen und Außen, von persönlichem und öffentlichem Raum, von Betrachtenden und Betrachtetem, von Beständigkeit und Vergänglichkeit. Dabei korrespondieren die Werke mit den historischen architektonischen Anlagen des barocken Gebäudekomplexes und verweisen auf das Wechselspiel von Natur und Kultur als eines der gestalterischen Leitprinzipien der weitläufigen Parkanlage.

       

      Die Familie Hoffmann schenkte im März 2018 den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ihre umfangreiche Sammlung zeitgenössischer Kunst, die rund 1200 Werke umfasst. Ein Anliegen der Schenkung ist es, Werke aus der Sammlung mit den Objekten der unterschiedlichen Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in einen Dialog treten zu lassen und dadurch für die heutigen wie die historischen Exponate andere Betrachtungsweisen und Bedeutungsebenen zu öffnen.

       

      • Teilnahmegebühr: Tagesticket inkl. Schloss und Park Pillnitz 8 EUR, ermäßigt 6 EUR Gruppen (ab 10 Personen) 7 EUR p. P. Kinder und Jugendliche unter 17 Jahren frei
      • Kontakt: Nora Grunwald ∙ Nora.Grunwald@skd.museum T +49 (0)351 2613202 ∙ Mobil + 49 (0) 172 2156197
    Gesprächsreihe

    Runder Tisch

    Im Gesprächsformat „Runder Tisch“ kommen Designer*innen und Designexpert*innen zusammen, um Fragen des deutsch-deutschen Designs und seiner Geschichte zu erörtern. Der Name ist in Anlehnung an die gleichnamigen Gremien von 1989/90 gewählt. 

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    Culture for Future

    Das Projekt "Culture for Future" begleitet die Erstellung und Implementierung von Nachhaltigkeitsstrategien in Dresdner Kulturbetrieben. Für das Pilotprojekt wurden fünf Kultureinrichtungen, darunter das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, aus unterschiedlichen Kulturbereichen ausgewählt. 

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    über das museum

    Das ganze Jahr über arbeitet das Team des Kunstgewerbemuseums an Forschungsprojekten zur Sammlung sowie an konzeptionellen Neuerungen weiterer Teile der Dauerausstellung. Die Materialräume im Westflügel des Wasserpalais werden ihrer Intention einer flexiblen Präsentation gerecht und präsentieren zwei aktualisierte Räume: im Bereich Glas eine Konzentration auf japanische Emaille, im Bereich Textil werden in diesem Jahr hochwertige italienische Seidengewebe des 16. und 17. Jahrhunderts vorgestellt. Neuerungen gibt es auch im Bergpalais: Monumentale Posamente, vorwiegend aus sächsischer Produktion, werden in den Manufakturräumen gezeigt. 
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    © SKD, Foto: Klemens Renner

    Restaurierungsprojekt: Jean-Pierre Latz

    Das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) besitzt in seiner umfangreichen Sammlung viele Raritäten und bedeutende Stücke, deren Würdigung noch aussteht. Einer dieser noch unbekannten Schätze wird nun durch das interdisziplinär aufgestellte und international ausgerichtete Forschungs- und Restaurierungsprojekt „Jean-Pierre Latz. Fait à Paris“ gehoben und für die Besucher*innen zugänglich gemacht.

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    Detail der sogenannten Chronosuhr mit vergoldeter Figur
    © SKD/Kunstgewerbemuseum
    Objekt der Saison

    Glasplastik "Großes Tor von Kiew"

    Inspiriert durch den 10. Satz aus dem Klavierzyklus „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgski (1839-1881) entwarf Richard Wilhelm (*1932) seine Glasplastik. Dabei orientierte er sich mehr am realen Goldenen Tor von Kiew als an der Bildvorlage des russischen Architekten Viktor Hartmann, welche Mussorgski zu seiner Musik inspirierte. In einer Schichtglas-Technik wurde der Entwurf in der Werksgenossenschaft Glasgestaltung Magdeburg realisiert.

     

    grün-bläuliche Glasplastik, die ein Tor darstellt
    © SKD, Foto: Klemens Renner
    Großes Tor von Kiew, um 1984 Glasplastik Entwurf von Richard Wilhelm, Realisierung durch die Werksgenossenschaft Glasgestaltung Magdeburg

    Sammlungsgeschichte

    Das Dresdner Kunstgewerbemuseum wurde 1876 gegründet. Damals entstanden in Folge der ersten Weltausstellung in London 1851 quer durch Europa Museen des Kunstgewerbes bzw. der Angewandten Kunst als Vorbildersammlungen für Handwerk und Industrie. Heute steht das Kunstgewerbemuseum vor allem für eins: Aktuelle Tendenzen im Design aufzuspüren und zu präsentieren.

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    reich verzierter Schrank auf vier Beinen

    Im SKD Blog

    Museum Stories

    Wiedereröffnung der Kaiserzimmer in Schloss Pillnitz

    Kaiserzimmer im Bergpalais von Schloss Pillnitz, 25.08.2020
    © SKD, Foto: Klemens Renner
    Kabinettschrank aus der Werkstatt des Dresdner Hoflackierers Martin Schnell (1675–1740)
    © SKD, Foto: Barbara Bechter

    Aus unserer Online Collection

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