Design trifft Barock

im Schloss Pillnitz

Raum mit langem, zusammengesetztem Tisch und verschiedenen Sitzen
© SKD, Foto: Tomáš Souček

Kunstgewerbemuseum

Die über 60.000 Objekte umfassende Sammlung des Kunstgewerbemuseums dient als Grundlage einer Diskussion über Gestaltung und erlaubt es, unterschiedlichste Zielgruppen in immer neuen Formaten zusammenzuführen.

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Gesprächsreihe

Runder Tisch

Im Gesprächsformat „Runder Tisch“ kommen Designer*innen und Designexpert*innen zusammen, um Fragen des deutsch-deutschen Designs und seiner Geschichte zu erörtern. Der Name ist in Anlehnung an die gleichnamigen Gremien von 1989/90 gewählt. 

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Culture for Future

Das Projekt "Culture for Future" begleitet die Erstellung und Implementierung von Nachhaltigkeitsstrategien in Dresdner Kulturbetrieben. Für das Pilotprojekt wurden fünf Kultureinrichtungen, darunter das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, aus unterschiedlichen Kulturbereichen ausgewählt. 

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Aktuelle Termine

  • Das Lautenbuch des edlen und strengen Joachim von Loß - Die Wiederentdeckung einer 400 Jahre alten Notenhandschrift

    Joachim von Loß, Rittergutsbesitzer zu Pillnitz (1576-1633) war kursächsischer Geheimer Rat und kaiserlicher Reichspfennigmeister. Als sagenhafter „Bößer Loß“ war er für die grausame Ausbeutung seiner Bauern berüchtigt. Doch er war auch ein weltgewandter, allseitig gebildeter und kunstsinniger Zeitgenosse von Jakob Böhme und Heinrich Schütz. Seine lange verschollene Notenhandschrift ist ein einzigartiges Dokument der virtuosen Kunst des Lautenspiels in Sachsen aus der Zeit um 1600.

    Werke von J. Dowland, O. Vecchi, G. Huwet u.a.

    Magnus Andersson - Laute

    • Teilnahmegebühr: 20 € / 17 € erm. Der Kartenverkauf erfolgt online (unter dem Link "mehr erfahren") und vor Ort im Besucherzentrum Alte Wache in Schloss Pillnitz Ermäßigungen: Mitglieder des Freundeskreises Kunstgewerbemuseum Dresden e.V., Senioren, Kinder, Schüler, Studenten, Personen mit Schwerbehinderung ab 50 %, Begleitperson, ALG II-Empfänger. Parkeintritt: Mit gültiger Konzert-Eintrittskarte ist der Eintritt in den Schlosspark sowie in die Ausstellung des Kunstgewerbemuseums im Bergpalais ab 16 Uhr frei.
  • Canzoni fantasie - Vom Dulzian zum Fagott

    Bartolomeo de Selma y Salaverde (um 1595-nach 1638) war ein spanischer Dulzianspieler, Fagottist und Komponist des Frühbarocks. 1638 ließ er in Venedig einen Sammelband unter dem Titel „Canzoni fantasie e correnti da suonar a 1, 2, 3, 4 voci con Basso Continuo“ veröffentlichen. Die darin bis zum Contra-B absteigenden Basslinien, die auf den damals gebräuchlichen Dulcianen nicht spielbar waren, lassen vermuten, dass de Selma sich dafür ein eigenes Instrument baute, zumal überliefert ist, dass er auch als Musikinstrumentenbauer tätig war. Möglicherweise hat er damit das erste Fagott gebaut, zumindest aber einen wichtigen Impuls für dies Entwicklung gesetzt.

     

    Werke von B. de Selma y Salaverde, H. Schütz, G. B. Fontana und C. Farina

     

    Anne Schumann – Violine und Viola da braccio

    Clemens Schlemmer – Dulcian

    Petra Burmann – Theorbe

     

    Es erklingt die Tenor-Viola da braccio der Gebrüder Amati, Cremona, um 1630, aus dem Bestand des Kunstgewerbemuseums.

     

    • Teilnahmegebühr: 20 € / 17 € erm. Der Kartenverkauf erfolgt online unter https://www.schlosspillnitz.de/de/veranstaltungen-ausstellungen/ und vor Ort im Besucherzentrum Alte Wache in Schloss Pillnitz Karteninfo: +49(0)351.26 13 260 (keine Reservierungen) Ermäßigungen: Mitglieder des Freundeskreises Kunstgewerbemuseum Dresden e.V., Senioren, Kinder, Schüler, Studenten, Schwerbeschädigte ab 50 %, Begleitperson, ALG II-Empfänger. Parkeintritt: Mit gültiger Konzert-Eintrittskarte ist der Eintritt in den Schlosspark sowie in die Ausstellung des Kunstgewerbemuseums im Bergpalais ab 16 Uhr frei.
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  • Aufgezogen

    Gespräch mit Dr. Peter Plaßmeyer in der Ausstellung "Der Schlüssel zum Leben"

    • Teilnahmegebühr: 3,50 €/5,50 € Junge Freunde/Gäste (inkl. VVK-Gebühr)
    • Kontakt: Tickets unter www.freunde-skd.de/kunst-mit-uns

über das museum

Das ganze Jahr über arbeitet das Team des Kunstgewerbemuseums an Forschungsprojekten zur Sammlung sowie an konzeptionellen Neuerungen weiterer Teile der Dauerausstellung. Die Materialräume im Westflügel des Wasserpalais werden ihrer Intention einer flexiblen Präsentation gerecht und präsentieren zwei aktualisierte Räume: im Bereich Glas eine Konzentration auf japanische Emaille, im Bereich Textil werden in diesem Jahr hochwertige italienische Seidengewebe des 16. und 17. Jahrhunderts vorgestellt. Neuerungen gibt es auch im Bergpalais: Monumentale Posamente, vorwiegend aus sächsischer Produktion, werden in den Manufakturräumen gezeigt. 
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© SKD, Foto: Klemens Renner

Restaurierungsprojekt: Jean-Pierre Latz

Das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) besitzt in seiner umfangreichen Sammlung viele Raritäten und bedeutende Stücke, deren Würdigung noch aussteht. Einer dieser noch unbekannten Schätze wird nun durch das interdisziplinär aufgestellte und international ausgerichtete Forschungs- und Restaurierungsprojekt „Jean-Pierre Latz. Fait à Paris“ gehoben und für die Besucher*innen zugänglich gemacht.

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Detail der sogenannten Chronosuhr mit vergoldeter Figur
© SKD/Kunstgewerbemuseum

Sammlungsgeschichte

Das Dresdner Kunstgewerbemuseum wurde 1876 gegründet. Damals entstanden in Folge der ersten Weltausstellung in London 1851 quer durch Europa Museen des Kunstgewerbes bzw. der Angewandten Kunst als Vorbildersammlungen für Handwerk und Industrie. Heute steht das Kunstgewerbemuseum vor allem für eins: Aktuelle Tendenzen im Design aufzuspüren und zu präsentieren.

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reich verzierter Schrank auf vier Beinen

Im SKD Blog

Museum Stories

Wiedereröffnung der Kaiserzimmer in Schloss Pillnitz

Kaiserzimmer im Bergpalais von Schloss Pillnitz, 25.08.2020
© SKD, Foto: Klemens Renner
Kabinettschrank aus der Werkstatt des Dresdner Hoflackierers Martin Schnell (1675–1740)
© SKD, Foto: Barbara Bechter

Aus unserer Online Collection

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