Design trifft Barock

im Schloss Pillnitz

Raum mit langem, zusammengesetztem Tisch und verschiedenen Sitzen
© SKD, Foto: Tomáš Souček

Einleitung

Die über 60.000 Objekte umfassende Sammlung des Kunstgewerbemuseums dient als Grundlage einer Diskussion über Gestaltung und erlaubt es, unterschiedlichste Zielgruppen in immer neuen Formaten zusammenzuführen.

Design Campus

Im Sommer 2021 werden Schloss und Park Pillnitz zum Design Campus: Im Juli startet das Kunstgewerbemuseum den Design Campus mit Summer School sowie international ausgerichteten Forschungslabs und -netzwerken. Ausgehend vom Museum, seiner Sammlung, seinen Forschungs- und Ausstellungsaktivitäten wie auch dem Verbund der SKD wird ein Ort des Austausches über die brennendsten Fragestellungen unserer Zeit und der Rolle von Designpraxis und -kultur geschaffen.

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Gestaltung um 1800

Die Kaiserzimmer im Schloss Pillnitz, vielen noch als Weinlig-Zimmer bekannt, konnten 2020 nach mehrjähriger Restaurierung wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. In den geschichtsträchtigen Räumen wird ab Juni 2021 die neue Dauerausstellung „Gestaltung um 1800“ zu sehen sein, die herausragende kunsthandwerkliche Stücke aus der Zeit des Klassizismus zeigt.

Zur Ausstellung

© SKD, Foto: Klemens Renner

über das museum

Das ganze Jahr über arbeitet das Team des Kunstgewerbemuseums an Forschungsprojekten zur Sammlung sowie an konzeptionellen Neuerungen weiterer Teile der Dauerausstellung. Die Materialräume im Westflügel des Wasserpalais werden ihrer Intention einer flexiblen Präsentation gerecht und präsentieren zwei aktualisierte Räume: im Bereich Glas eine Konzentration auf japanische Emaille, im Bereich Textil werden in diesem Jahr hochwertige italienische Seidengewebe des 16. und 17. Jahrhunderts vorgestellt. Neuerungen gibt es auch im Bergpalais: Monumentale Posamente, vorwiegend aus sächsischer Produktion, werden in den Manufakturräumen gezeigt. 
Zur Dauerausstellung

© SKD, Foto: Klemens Renner

Restaurierungsprojekt: Jean-Pierre Latz

Das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) besitzt in seiner umfangreichen Sammlung viele Raritäten und bedeutende Stücke, deren Würdigung noch aussteht. Einer dieser noch unbekannten Schätze wird nun durch das interdisziplinär aufgestellte und international ausgerichtete Forschungs- und Restaurierungsprojekt „Jean-Pierre Latz. Fait à Paris“ gehoben und für die Besucher*innen zugänglich gemacht.

Zur Restaurierung

Detail der sogenannten Chronosuhr mit vergoldeter Figur
© SKD/Kunstgewerbemuseum

Aktuelle Termine

Aktuell keine Termine

Sammlungsgeschichte

Das Dresdner Kunstgewerbemuseum wurde 1876 gegründet. Damals entstanden in Folge der ersten Weltausstellung in London 1851 quer durch Europa Museen des Kunstgewerbes bzw. der Angewandten Kunst als Vorbildersammlungen für Handwerk und Industrie. Heute steht das Kunstgewerbemuseum vor allem für eins: Aktuelle Tendenzen im Design aufzuspüren und zu präsentieren.

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reich verzierter Schrank auf vier Beinen

Im SKD Blog

Kaiserzimmer im Bergpalais von Schloss Pillnitz, 25.08.2020
© SKD, Foto: Klemens Renner
Kabinettschrank aus der Werkstatt des Dresdner Hoflackierers Martin Schnell (1675–1740)
© SKD, Foto: Barbara Bechter

Aus unserer Online Collection

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